
Manches Vergnügen besteht darin, dass man mit Vergnügen darauf verzichtet.
Bedeutung
Peter Rosegger, der steirische Volksschriftsteller, entdeckt im bewussten Verzicht eine unerwartete Quelle von Freude und Genuss: Manches Vergnügen liegt gar nicht im Erleben selbst, sondern in der souveränen Entscheidung, darauf zu verzichten. Wer auf etwas verzichtet, das er sich hätte leisten oder gönnen können, genießt die Freiheit dieser selbstbestimmten Wahl. Das ist ein subtil ironischer und origineller Gedanke über Selbstbeherrschung als eigenständige Form des Genusses.
Verwendung
Passend für humorvolle Texte über Selbstdisziplin, Askese und die paradoxe Freude am bewussten Nicht-tun und Verzichten. Gut einsetzbar in Ratgeber-Artikeln über Minimalismus, auf Karten mit einem Augenzwinkern zu Diäten oder Entsagungen sowie in Essays über Selbstbestimmung, Genügsamkeit und innere Freiheit.
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Über Peter Rosegger
Über den Autor
Schriftsteller · Österreichisch · 1843 - 1918
Peter Rosegger (1843–1918) war ein österreichischer Schriftsteller aus der Steiermark, dessen Werk das bäuerliche Leben seiner Heimatregion um Alpl und Krieglach literarisch verewigt.
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Peter Rosegger steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Peter Rosegger wird häufig als österreichischer Schriftsteller und Dichter eingeordnet. Peter Rosegger war als österreichischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Peter Rosegger wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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