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Sei gewiß, dass nichts dein Eigentum sei

Spruchbild: Sei gewiß, dass nichts dein Eigentum sei,  was du nicht inwendig in dir hast.

Sei gewiß, dass nichts dein Eigentum sei, was du nicht inwendig in dir hast.

Bedeutung

Matthias Claudius richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen besitz und eigentum. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Zusammenleben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Matthias Claudius

Über den Autor

Dichter und Lyriker · Deutsch · 1740 - 1815

Matthias Claudius (1740–1815) war ein deutscher Dichter und Journalist, der unter dem Pseudonym Asmus volksliedhafte, intensiv empfundene Lyrik schrieb.

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Geboren in Reinfeld (Holstein), wirkte Claudius als Journalist und Herausgeber des „Wandsbecker Bothen", in dem viele seiner Gedichte erschienen. Sein bekanntestes Werk „Der Mond ist aufgegangen" wurde zum geistlichen Volkslied. Er starb am 21. Januar 1815 in Hamburg.

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Quadratisches Spruchbild: Sei gewiß, dass nichts dein Eigentum sei,  was du nicht inwendig in dir hast.

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