
Die Menschen erkennen selten das eigene Glück, doch das der anderen entgeht ihnen niemals
Bedeutung
André Gide beschreibt eine menschliche Schwäche: Das eigene Glück wird leicht übersehen, während das Glück anderer sofort auffällt. Dahinter stehen Vergleich, Neid und die Tendenz, den fremden Vorteil schärfer wahrzunehmen als die eigenen Gaben. Der Spruch mahnt zu Selbstwahrnehmung und Dankbarkeit. Er kritisiert nicht den Wunsch nach Glück, sondern den Blick, der ständig nach außen wandert und dadurch Zufriedenheit im eigenen Leben erschwert. Glück braucht manchmal einen Blickwechsel nach innen.
Verwendung
Geeignet für Texte über Dankbarkeit, Neid, Social Media, Zufriedenheit und Lebensvergleich. Der Spruch passt als nachdenklicher Einstieg in Gespräche, Workshops oder Karten, wenn jemand ermutigt werden soll, das eigene Glück bewusster zu erkennen statt sich ständig zu vergleichen und abzuwerten, innerlich und ehrlich heute.
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Über André Gide
Über den Autor
Schriftsteller · Französisch · 1869 - 1951
André Gide (1869–1951) war ein französischer Schriftsteller, der 1947 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde.
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André Gide steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. André Gide wird häufig als französischer Schriftsteller; Literaturnobelpreisträger 1947 eingeordnet. André Gide war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von André Gide wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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