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Die Behauptung, jemand sei ein Freund

Spruchbild: Die Behauptung, jemand sei ein Freund,  besagt in der Regel nicht mehr, als dass er kein F …

Die Behauptung, jemand sei ein Freund, besagt in der Regel nicht mehr, als dass er kein Feind ist.

Bedeutung

Henry David Thoreau richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen feind und freundschaft. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Freundschaft, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Henry David Thoreau

Über den Autor

Philosoph und Schriftsteller · US-Amerikanisch · 1817 - 1862

Henry David Thoreau (1817–1862) schrieb mit „Walden" (1854) und „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat" (1849) zwei der einflussreichsten Werke des amerikanischen Transcendentalismus.

Mehr erfahren

Thoreau wurde 1817 in Concord, Massachusetts geboren und starb 1862 ebenda. Er absolvierte die Harvard University und arbeitete u. a. als Lehrer, Schulleiter und Fabrikant. Sein Essay über zivilen Ungehorsam inspirierte später Persönlichkeiten wie Mahatma Gandhi und Martin Luther King Jr.

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Quadratisches Spruchbild: Die Behauptung, jemand sei ein Freund,  besagt in der Regel nicht mehr, als dass er kein F …

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