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Man möge bedenken, dass man andere ertragen soll

Spruchbild: Man möge bedenken, dass man andere ertragen soll,  wie man selbst ertragen zu werden wünsc …

Man möge bedenken, dass man andere ertragen soll, wie man selbst ertragen zu werden wünscht.

Bedeutung

Jeremias Gotthelf, der Schweizer Pfarrer und Erzähler, formuliert in diesem Zitat eine ethische Mahnung über Geduld und Toleranz: Wer andere ertragen soll – und das soll jeder –, muss zunächst lernen, sich selbst zu ertragen. Wer mit sich selbst nicht im Reinen ist, wer sich nicht kennt und akzeptiert, wird auch anderen gegenüber ungeduldig und ungerecht sein. Das Zitat enthält eine tiefe Selbstkenntnis-Forderung: Toleranz beginnt nicht beim anderen, sondern bei sich selbst.

Verwendung

Passend als Gotthelf-Zitat in Texten über Toleranz, Selbstkenntnis und das Verhältnis von Selbst- und Nächstenliebe sowie für religiöse und ethische Beiträge über Geduld und Akzeptanz. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über den Zusammenhang von Selbstakzeptanz und Toleranz.

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Über Jeremias Gotthelf

Über den Autor

Schriftsteller · Schweizerisch · 1797 - 1854

Jeremias Gotthelf (1797–1854) war das Pseudonym des Schweizer Pfarrers und Schriftstellers Albert Bitzius, der unter diesem Namen seine Romane und Erzählungen veröffentlichte.

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Jeremias Gotthelf steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Jeremias Gotthelf wird häufig als Schweizer Schriftsteller und Pfarrer eingeordnet. Jeremias Gotthelf war als schweizerischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Jeremias Gotthelf wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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