
" Was will ich?" fragt der Verstand. " Worauf kommt es an?" fragt die Urteilskraft. " Was kommt dabei heraus?" fragt die Vernunft
Bedeutung
Immanuel Kant, der Begründer der kritischen Philosophie, stellt in diesem Zitat zwei grundlegende Fragen gegenüber, die zwei verschiedene Erkenntnishaltungen repräsentieren: Der Verstand fragt, was er will – also was er anstrebt, was er begehrt. Das Gewissen fragt, worauf es ankommt – also was wirklich wichtig ist, was moralisch geboten ist. Kant formuliert damit eine Spannung, die durch sein gesamtes Denken geht: Zwischen Wissen und Sollen, zwischen Begehren und Pflicht. Das Gewissen überstimmt den Verstand, wenn es um das Richtige geht.
Verwendung
Passend als Kant-Zitat in Texten über Vernunft, Gewissen und Moral sowie für philosophische Beiträge über Kants Ethik und die Spannung zwischen Verstand und Pflicht. Auch geeignet als einprägsames philosophisches Wort in Reden über moralische Entscheidungen und die Stimme des Gewissens.
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Über Immanuel Kant
Über den Autor
Philosoph · Deutsch · 1724 - 1804
Immanuel Kant (1724–1804) war ein deutscher Aufklärungsphilosoph, dessen „Kritik der reinen Vernunft" einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte markierte.
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Kant lehrte als Professor für Logik und Metaphysik in seiner Geburtsstadt Königsberg und verfasste mit seinen drei „Kritiken" grundlegende Werke zur Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik. Darüber hinaus schrieb er einflussreiche Abhandlungen zur Religions-, Rechts- und Geschichtsphilosophie sowie wissenschaftliche Beiträge zur Astronomie und den Geowissenschaften.

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Denken ohne Erfahrung ist leer, Erfahrung ohne Denken ist blind.
— Immanuel Kant
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— Immanuel Kant
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— Immanuel Kant
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— Arthur Schopenhauer
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