
Sich selbst besiegen ist der schönste Sieg.
Bedeutung
Friedrich von Logau richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen anstrengung und ausdauer. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Erfolg, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Friedrich von Logau
Über den Autor
Dichter · 1604 - 1655
Friedrich von Logau (1605–1655) war ein schlesischer Barockdichter und Epigrammatiker, der unter dem Pseudonym Salomon von Golaw über 3.000 Sinngedichte verfasste.
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Er wurde in Brockuth bei Nimptsch im Herzogtum Brieg geboren und verbrachte einen Großteil seines Lebens in Schlesien. Als einer der produktivsten Epigrammatiker des deutschen Barocks hinterließ er ein Werk, das scharfsinnige Gesellschaftskritik mit prägnanter Kürze verband. Er starb 1655 in Liegnitz im Herzogtum Liegnitz.

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Wer ehrlich hat gelebt und selig ist gestorben, hat einen Himmel hier und einen dort erworben.
— Friedrich von Logau
Wenn Torheit täte weh, o welch erbärmlich Schrei´n würd’ in der ganzen Welt in allen Häusern sein!
— Friedrich von Logau
Sich selbst bekriegen ist der schwerste Krieg, sich selbst besiegen ist der schönste Sieg.
— Friedrich von Logau
Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.
— Konfuzius
Glück ist ein Weg, kein Ziel
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