
Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein.
Bedeutung
Buddha richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen anstrengung und leben. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Leben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Buddha
Über den Autor
557 - 477 v. Chr.
Buddha (557–477 v. Chr.), Ehrenname des indischen Religionsstifters Siddhartha Gautama, dessen Lehre die Weltreligion des Buddhismus begründete.
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Der Sanskrit-Begriff „Buddha" bedeutet wörtlich „der Erwachte" und bezeichnet ein Wesen, das Bodhi – geistiges Erwachen aus eigener Kraft – erlangt hat. Damit verbunden sind vollkommene Weisheit (Prajna) und grenzenloses Mitgefühl (Karuna) mit allem Lebendigen sowie die Verwirklichung des Nirvana, die den Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten bedeutet.

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