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Dein Pferd, dein Weib und dein Schwert leih nicht her

Spruchbild: Dein Pferd, dein Weib und dein Schwert leih nicht her.

Dein Pferd, dein Weib und dein Schwert leih nicht her.

Bedeutung

Dieses alte deutsche Sprichwort formuliert eine praktische Regel für den Umgang mit dem Wertvollsten, das ein Mann in früherer Zeit besaß: Pferd, Frau und Schwert sollte er nicht verleihen. Die Begründung liegt in der Unersetzbarkeit und Intimität dieser Güter. Das Pferd war Arbeitstier und Transportmittel, das Schwert das Schutzwerkzeug, und die Ehefrau – aus heutiger Sicht problematisch formuliert – galt als Partnerin, die nicht in fremde Hände gehört. Das Sprichwort spiegelt eine strenge Eigentumsethik der bäuerlich-ritterlichen Volksüberlieferung wider.

Verwendung

Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie historische Texte über Eigentumsdenken, Geschlechterrollen und mittelalterliche Lebensverhältnisse. Auch geeignet als kulturhistorisches Zitat in Beiträgen über Volksmoral und historische Wertvorstellungen. Für volkskundliche Sammlungen oder kulturhistorische Texte über mittelalterliche Wertvorstellungen bietet dieses Sprichwort einen einprägsamen Beitrag über strenge Eigentumsethik und Schutz des Wertvollsten.

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Quadratisches Spruchbild: Dein Pferd, dein Weib und dein Schwert leih nicht her.

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