
Was sich liebt, gefällt sich auch.
Bedeutung
Dieses kurze Sprichwort formuliert eine psychologische Beobachtung über Liebe und ästhetisches Empfinden: Was man liebt, gefällt einem auch – also wer jemanden liebt, findet ihn schön, anziehend und angenehm. Liebe verändert die Wahrnehmung. Was anderen vielleicht unauffällig oder unscheinbar erscheint, leuchtet dem Liebenden in besonderem Glanz. Das Sprichwort bestätigt die subjektive Natur von Schönheit und Gefallen und beschreibt damit eine Grundwahrheit der Liebeserfahrung. Diese Beobachtung gilt universell.
Verwendung
Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie Texte über Liebe, Schönheit und subjektive Wahrnehmung. Auch geeignet als einprägsames Zitat in Reden über Anziehung, Beziehungen oder den bekannten Satz 'Schönheit liegt im Auge des Betrachters' und seine Verbindung zu tiefer Zuneigung. Für volkskundliche Sammlungen oder Texte über subjektive Wahrnehmung und Schönheit bietet dieses Sprichwort einen einprägsamen Beitrag über die verklärende Wirkung der Liebe auf das ästhetische Erleben. Das Sprichwort unterstreicht zugleich, wie Zuneigung die eigene Wahrnehmung grundlegend verändert.
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