
Liebe bleibt die goldne Leiter, drauf das Herz zum Himmel steigt.
Bedeutung
Emanuel Geibel, einer der populärsten deutschen Lyriker des 19. Jahrhunderts, entwirft in diesem Zitat ein klassisches Bild: Die Liebe als goldene Leiter, auf der das Herz zum Himmel steigt. Das Gold steht für Wert, Unvergänglichkeit und Glanz. Die Leiter ist das verbindende Element zwischen der irdischen und der himmlischen Sphäre – und die Liebe ist genau das: Sie hebt den Menschen über sich selbst hinaus und öffnet ihm Dimensionen des Lebens, die sonst verschlossen bleiben. Das Bild hat religiösen und romantischen Klang zugleich.
Verwendung
Passend als literarisches Geibel-Zitat in Texten über Liebe, Spiritualität und den erhebenden Charakter tiefer Zuneigung sowie als Poesiealbum-Eintrag oder Hochzeitszitat. Auch geeignet für Reden oder Beiträge über die transzendente Wirkung von Liebe auf das menschliche Erleben. Für Poesiealben, Hochzeitszitate oder literarische Texte über Geibel und die Lyrik des 19. Jahrhunderts bietet dieses Bild einen einprägsamen, poetischen Beitrag über die erhebende Kraft der Liebe.
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Über Franz Emanuel August Geibel
Über den Autor
Deutsch · 1815 - 1884
Franz Emanuel August Geibel (1815–1884) war ein Lübecker Lyriker, dessen Gedichte von Schumann, Brahms und Mendelssohn vertont wurden und mit „Der Mai ist gekommen" bis heute im Volksmund lebendig sind.
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Über 3500 Kompositionen zu knapp 300 seiner Gedichte entstanden – mehr als jedes andere deutschsprachige Lyrikwerk seiner Epoche. Sein Gedicht „Deutschlands Beruf" (1861) lieferte die Verse, die Kaiser Wilhelm II. zum politischen Schlagwort „Am deutschen Wesen soll dereinst die Welt genesen" umformte. Ab 1843 war Geibel neben Heinrich Heine und Friedrich Rückert der meistgelesene deutsche Dichter seiner Zeit.

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— Franz Emanuel August Geibel
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— Franz Emanuel August Geibel
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— Platon
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