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Klugheit wird schwankend irre

Spruchbild: Klugheit wird schwankend irre, zeigt die Liebe nicht den Pfad.

Klugheit wird schwankend irre, zeigt die Liebe nicht den Pfad.

Bedeutung

Johann Wolfgang von Goethe beschreibt in diesem knappen Vers eine fundamentale menschliche Erfahrung: Der Verstand allein, ohne die orientierende Kraft der Liebe, verliert sich. Klugheit, die nicht von Zuneigung, Empathie oder Leidenschaft geleitet wird, schweift unruhig und ziellos umher – sie findet keinen rechten Pfad. Goethe, der selbst Zeit seines Lebens zwischen Vernunft und Leidenschaft rang, formuliert damit keine Absage an den Verstand, sondern eine Rangordnung: Die Liebe weist den Weg, die Klugheit folgt.

Verwendung

Passend als Goethe-Zitat in Texten über Liebe, Vernunft und die Verbindung von Herz und Verstand sowie für Reden über emotionale Intelligenz und die Grenzen des rationalen Denkens. Auch geeignet als persönliches Wort in Beiträgen über Intuition, Zuneigung und Lebensweisheit.

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Über Johann Wolfgang von Goethe

Über den Autor

Dichter und Dramatiker · Deutsch · 1749 - 1832

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) schuf mit „Die Leiden des jungen Werthers" und „Faust" zwei Werke, die die europäische Literatur dauerhaft formten.

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Goethe stammte aus einer wohlhabenden Frankfurter Familie und studierte auf Wunsch seines Vaters Rechtswissenschaft, bevor er sich der Dichtkunst zuwandte. Ab 1775 lebte er am Hof in Weimar, wo er als Minister und Freund von Herzog Carl August politische Ämter bekleidete und 25 Jahre lang das Weimarer Hoftheater leitete. Neben der Literatur widmete er sich intensiv der Naturforschung.

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Quadratisches Spruchbild: Klugheit wird schwankend irre, zeigt die Liebe nicht den Pfad.

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