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Sei tapfer, wenn die Masten krachen

Spruchbild: Sei tapfer, wenn die Masten krachen, dass du nicht schreckversteinert stehst; du wirst die …

Sei tapfer, wenn die Masten krachen, dass du nicht schreckversteinert stehst; du wirst die Wogen dienstbar machen, sobald du klug das Steuer drehst. Gern packt das Unglück deine Schwächen - o kämpfe, dass du nicht erliegst; und kannst du auch den Sturm nicht brechen, so brich nur selbst nicht, und du siegst!

Bedeutung

Banck nutzt ein dramatisches Seebild für Prüfungen und Krisen. Krachende Masten, Wogen, Sturm und Steuer zeigen eine Lage, in der äußere Kräfte nicht einfach verschwinden. Tapferkeit bedeutet hier nicht starres Aushalten, sondern kluges Steuern unter Druck. Der Vers unterscheidet zwischen dem Sturm, den man vielleicht nicht brechen kann, und dem eigenen Inneren, das nicht zerbrechen soll. Sieg heißt: handlungsfähig bleiben und die Richtung suchen.

Verwendung

Geeignet für Schulabschluss, Prüfungen, Krisenmut, Abschiedsreden oder persönliche Ermutigungen vor schweren Aufgaben. Der Spruch passt, wenn Belastung nicht verharmlost, aber mit Zuversicht beantwortet werden soll. Wegen seiner Länge eignet er sich eher für eine Rede oder Widmung als für eine sehr kurze Karte.

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Über Otto Banck

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1824 - 1916

Otto Banck (1824–1916) schrieb als Publizist und Erzähler für ein bürgerliches Lesepublikum des 19. Jahrhunderts.

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Er veröffentlichte Romane, Essays und journalistische Texte in einer Zeit stark wachsender Periodika. Seine Arbeiten gehören eher zur heute wenig gelesenen Unterhaltungsliteratur. Über einzelne Lebensstationen ist deutlich weniger präsent als über sein publizistisches Schaffen.

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