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Der Rost frisst Stahl und Eisen

Spruchbild: Der Rost frisst Stahl und Eisen,  die Sorge frisst den Weisen

Der Rost frisst Stahl und Eisen, die Sorge frisst den Weisen

Bedeutung

Freidank vergleicht Sorge mit Rost. So wie Rost Stahl und Eisen langsam zersetzt, frisst Sorge selbst den Weisen an. Das Bild macht innere Belastung körperlich vorstellbar: Nicht ein plötzlicher Schlag zerstört, sondern ein stetiges Nagen. Der Spruch ist ernst und knapp. Er warnt davor, Sorge dauerhaft wirken zu lassen, auch bei klugen und starken Menschen. Auch Weisheit schützt demnach nicht automatisch vor der Zermürbung durch Sorge.

Verwendung

Das Zitat passt zu Texten über Grübeln, Belastung, Gesundheit, Seelsorge oder Lebensklugheit. Es eignet sich, wenn Sorge als schleichende Kraft beschrieben werden soll. Bei akuten Krisen sollte es mit konkreter Unterstützung verbunden werden. Ein Gesprächsangebot ergänzt die Warnung sinnvoll.

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Über Bernhard Freidank

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1190 - 1233

Freidank (um 1190–1233) war ein fahrender Kleriker ohne höhere Weihen aus Schwaben oder dem Elsass, der 1228/29 am Kreuzzug Friedrichs II. teilnahm.

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Freidank, auch Vrîdanc oder Vrîgedanc genannt, starb vermutlich 1233 im bayerischen Kaisheim, wo die Kaisheimer Annalen sein Todesjahr überliefern. 1465 berichtete der Humanist Hartmann Schedel, in Treviso ein Grabmal mit Grabschrift eines „Freydanck" gesehen zu haben.

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Quadratisches Spruchbild: Der Rost frisst Stahl und Eisen,  die Sorge frisst den Weisen

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