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Man erreichte nicht das Mögliche, wenn in der Welt nicht immer wieder nach dem …

Spruchbild: Man erreichte nicht das Mögliche, wenn in der Welt nicht immer wieder nach dem Unmöglichen …

Man erreichte nicht das Mögliche, wenn in der Welt nicht immer wieder nach dem Unmöglichen gegriffen würde

Bedeutung

Max Weber betont den Zusammenhang zwischen realem Fortschritt und scheinbar unerreichbaren Zielen. Das Mögliche wird nicht erreicht, wenn niemand den Mut hat, über die aktuellen Grenzen hinauszugreifen. Der Spruch lobt idealistisches Streben, aber nicht bloße Träumerei: Wer nach dem Unmöglichen greift, verschiebt Maßstäbe, weckt Kräfte und eröffnet neue Wege. Die Aussage passt zu politischem, wissenschaftlichem und persönlichem Handeln, bei dem Ausdauer und große Ziele zusammengehören und Orientierung geben können langfristig.

Verwendung

Geeignet für Reden über Innovation, Politik, soziale Reformen, Gründung oder persönliche Zielsetzung. Der Spruch passt, wenn ambitionierte Vorhaben gegen Kleinmut verteidigt werden sollen. Besonders wirksam ist er, wenn konkrete Schritte genannt werden, damit das hohe Ziel nicht nur pathetisch, sondern handlungsnah und überprüfbar erscheint.

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Über Max Weber

Über den Autor

Deutsch · 1864 - 1920

Max Weber (1864–1920) war deutscher Soziologe und Nationalökonom, dessen Theorien zum okzidentalen Rationalismus und zur „Entzauberung der Welt" die Wirtschafts- und Religionssoziologie grundlegend formten.

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Weber lehrte an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Wien und München, unterbrach seine Lehrtätigkeit jedoch krankheitsbedingt für Jahre. In dieser Zeit entfaltete er eine außerordentlich produktive publizistische Tätigkeit und versammelte in Heidelberg Wissenschaftler, Politiker und Intellektuelle zum sonntäglichen Jour fixe – der Ursprung des legendären „Mythos von Heidelberg". Den modernen Kapitalismus bezeichnete er als die „schicksalsvollste Macht unseres modernen Lebens".

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