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Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln

Spruchbild: Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.

Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.

Bedeutung

Dietrich Bonhoeffer richtet den Blick auf Glauben als Deutung von Hoffnung, Angst oder Lebensweg. Die Aussage spricht von Gott, Ostern oder der Seele nicht dekorativ, sondern als Quelle von Trost und Orientierung. Damit wirkt der Spruch stark in religioesen Zusammenhaengen, braucht aber einen passenden Rahmen, weil er eine weltanschauliche Voraussetzung mitbringt. Der religioese Anspruch gehoert zum Kern der Aussage und sollte nicht neutralisiert, aber auch nicht jedem Anlass ungeprueft zugemutet werden.

Verwendung

Er passt in kirchliche Karten, Predigtentwuerfe oder Glaubensgespraeche, wenn Gottesbezug bewusst gewollt ist. Ausserhalb eines religioesen Rahmens sollte er sparsam verwendet werden, weil die Aussage sonst voraussetzungsreich oder druckvoll wirken kann. Der religioese Gehalt ist stark; der Spruch passt nur, wenn diese Sprache zur Situation und zu den angesprochenen Menschen passt. Diese Einordnung sollte im sichtbaren Kontext mitgetragen werden.

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Über Dietrich Bonhoeffer

Über den Autor

Theologe · Deutsch · 1906 - 1945

Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) war ein lutherischer Theologe der Bekennenden Kirche, der auf Befehl Hitlers im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde.

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Mit 24 Jahren habilitiert, leitete Bonhoeffer ab 1935 das illegale Predigerseminar der Bekennenden Kirche in Finkenwalde. Ab 1933 stellte er sich öffentlich gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung und schloss sich um 1938 dem Widerstand um Admiral Canaris an. Seine in der Haft verfassten Gefängnisbriefe gelten als theologisch einflussreich.

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