
Wenn um St. Martin Regen fällt, ist 's um den Weizen schlecht bestellt. (11. Nov.)
Bedeutung
Der Martinstag am 11. November war im bäuerlichen Kalender ein wichtiger Termin – nicht nur als kirchliches Fest, sondern auch als Wetterprophetentag für die Getreidewirtschaft: Regen an St. Martin gilt als schlechtes Zeichen für den Weizen. Nasse Witterung in der Saatzeit oder kurz danach kann die Keimung beeinträchtigen und die jungen Pflanzen schädigen. Der Spruch fasst diese Erfahrung in eine einprägsame Kurzregel und verknüpft einen der bekanntesten Heiligengedenktage mit landwirtschaftlichen Konsequenzen.
Verwendung
Geeignet für volkskundliche Texte über den Martinstag und seine Rolle im bäuerlichen Jahreskalender, Sammlungen zu deutschen Bauernregeln im November oder Beiträge über Herbstaussaat und Wetterrisiken. Auch passend für Heimatkundepublikationen, die den Zusammenhang von Heiligentagen und landwirtschaftlicher Planung in Mitteleuropa beleuchten.
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