
Stellt sich am Herbstanfang viel Nebel ein, wird viel Schnee im Winter sein. (23. Sept.)
Bedeutung
Dieser Bauernspruch beruht auf der Beobachtung, dass häufiger Nebel am Herbstanfang auf eine stabile, feuchte Wetterlage hindeutet, die im Winter oft zu intensiven Schneefällen führt. Nebel im frühen Herbst galt als Zeichen für Feuchtigkeit in den Luftmassen, die später als Schnee niedergehen. Der Spruch ist ein Beispiel für phänologische Wetterdeutung: Beobachtbare Naturzeichen werden als Prognose für die folgende Jahreszeit gedeutet, um Vorratswirtschaft und Wintervorbereitung rechtzeitig zu planen.
Verwendung
Passend für volkskundliche Texte über Herbstnebel und Winterprognosen, bäuerliche Wetterregeln oder Sammlungen zu deutschen Bauernregeln rund um den Winteranfang. Auch geeignet für heimatkundliche Publikationen, Texte über traditionelle Wetterbeobachtung oder saisonale Herbstbeiträge, die Naturzeichen mit überliefertem Erfahrungswissen verbinden. Für volkskundliche Herbst- und Winterkalender oder regionale Heimatpublikationen eignet sich der Spruch als kompakter saisonaler Beitrag.
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