
Für uns Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wieviel man verdient oder welche gesellschaftliche Stellung man einnimmt, sondern einzig und allein davon, wie glücklich man ist.
Bedeutung
Die indianische Weisheit formuliert einen anderen Erfolgsmaßstab: Nicht Einkommen oder sozialer Status definieren Erfolg, sondern Glück. Das ist eine radikale Verschiebung von quantifizierbaren zu nicht-quantifizierbaren Kriterien – eine andere Prioritätensetzung, keine Ablehnung von Bemühen. Das Natur- oder Weltbild trägt die Aussage, weil es eine menschliche Erfahrung anschaulich macht, ohne sie trocken zu erklären. Bei kulturell markierten Weisheiten ist wichtig, den Ton respektvoll und nicht dekorativ zu verwenden. Der Bezug zu Indianische Weisheiten bleibt dadurch konkret, weil der Wortlaut eine erkennbare Spannung oder Pointe entfaltet.
Verwendung
Passend ist der Spruch für Diskussionen über Werte, Lebensglück und Kritik an Statusdenken, wenn seine indigene Selbstbezeichnung respektvoll eingeordnet wird. Er sollte nicht als dekorativer Exotik-Satz verwendet werden, weil kulturelle Perspektive und Glücksverständnis bewusst benannt werden müssen. Heute braucht der Spruch eine sensible Einordnung, weil er indigene Identität berührt und nicht vereinnahmend wirken sollte, und nicht unkommentiert empfohlen werden sollte.
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