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Das Schöne, das sterblich ist, vergeht

Spruchbild: Das Schöne, das sterblich ist, vergeht,  aber nicht das Kunstwerk.

Das Schöne, das sterblich ist, vergeht, aber nicht das Kunstwerk.

Bedeutung

Leonardo da Vinci unterscheidet vergängliche Schönheit von der Dauer eines Kunstwerks. Körperliche, natürliche oder momentane Schönheit kann sterben und verschwinden; Kunst bewahrt eine Form, einen Ausdruck oder eine Idee über die Lebenszeit hinaus. Der Spruch erklärt, warum Kunst als Speicher des Schönen gilt. Sie hebt Vergängliches nicht vollständig auf, aber sie gibt ihm eine Gestalt, die später noch betrachtet, bewundert und verstanden werden kann. So überdauert Ausdruck den Körper. Darin liegt seine Kunstverehrung.

Verwendung

Passend für Kunsttexte, Museumsbeiträge, Ausstellungen, Nachrufe auf Künstler oder Reflexionen über Vergänglichkeit. Der Spruch eignet sich, wenn die dauerhafte Kraft eines Werkes gegenüber dem flüchtigen Augenblick betont werden soll. Auch in Katalogtexten kann er elegant einführen. Bildbeispiele können die Aussage gut rahmen. Das erhöht die Klarheit.

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Über Leonardo da Vinci

Über den Autor

Philosoph · Italienisch · 1452 - 1519

Leonardo da Vinci (1452–1519) war italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom und Ingenieur – ein Universalgelehrter der Renaissance von einzigartigem Zuschnitt.

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Sein Nachname „da Vinci" ist kein Familienname, sondern verweist auf seinen Geburtsort Vinci in der Toskana, nahe der Stadt Empoli. Er selbst unterschrieb mit „di Leonardo de Vinci". Gestorben ist er am 2. Mai 1519 auf Schloss Clos Lucé in Amboise, Frankreich.

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Quadratisches Spruchbild: Das Schöne, das sterblich ist, vergeht,  aber nicht das Kunstwerk.

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