
Wird der einen anderen lieben, der sich selber hasst?
Bedeutung
Erasmus von Rotterdam stellt eine rhetorische Frage, die tief in die menschliche Psychologie und Beziehungsfähigkeit zielt. Wer sich selbst nicht mag und im Konflikt mit dem eigenen Sein lebt, kann anderen gegenüber keine echte und dauerhafte Zuneigung entwickeln. Liebe setzt ein Mindestmaß an Selbstannahme und innerem Frieden voraus. Der Hass auf sich selbst spiegelt sich unweigerlich im Umgang mit anderen wider – als Kälte, Neid, Gleichgültigkeit oder der Unfähigkeit zur Nähe.
Verwendung
Geeignet für Texte über Selbstliebe, psychologisches Wohlbefinden und die Grundlagen echter menschlicher Zuwendung. Passt in Beratungstexte und Artikel über Selbstakzeptanz und inneren Frieden. Gut als klassisches Zitat in Diskussionen über den Zusammenhang von Selbstliebe, Empathie und der Fähigkeit zu echtem Mitgefühl.
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Über Erasmus von Rotterdam
Über den Autor
1469 - 1536
Erasmus von Rotterdam (1469–1536) war ein niederländischer Theologe, Philosoph und Philologe, der als „Fürst der Humanisten" 444 Bücher und Schriften herausgab.
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Als Universalgelehrter vereinte er die Rollen des Priesters, Autors und Kirchenreformers in einer Person. Sein kritisches Denken machte ihn zu einem der einflussreichsten Köpfe der Renaissance. Er starb 1536 in Basel, weit entfernt von seiner Geburtsstadt Rotterdam.
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