
Missgeschick ist für Frauen ein Naturereignis, das sich hinnehmen läßt, insbesondere wenn es anderen Frauen zustößt.
Bedeutung
Der Satz arbeitet mit einem deutlich stereotypen Frauenbild: Frauen erscheinen als gelassen gegenüber eigenem Missgeschick und zugleich schadenfroh, wenn andere Frauen betroffen sind. Die Pointe beruht auf einer pauschalen Zuschreibung weiblicher Konkurrenz und wirkt heute eher hart und überholt. Interessant ist der Spruch vor allem als Beispiel für ältere Geschlechterkomik, die soziale Beobachtung und Vorurteil vermischt. Ohne ironische oder historische Einordnung kann er leicht abwertend verstanden werden.
Verwendung
Der Spruch passt höchstens in kritisch kommentierte Sammlungen, literarische Analysen oder Diskussionen über alte Geschlechterklischees. Für Glückwunschkarten, humorvolle Nachrichten oder automatische Empfehlungen ist er ungeeignet, weil er Frauen pauschal schadenfroh zeichnet. Heute braucht der Spruch klare Distanz: Seine Pointe lebt von einem überholten Rollen- und Konkurrenzbild und sollte nicht unkommentiert als witzige Lebensweisheit erscheinen.
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Über John Steinbeck
Über den Autor
US-Amerikanisch · 1902 - 1968
John Steinbeck (1902–1968) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, der 1940 den Pulitzer-Preis für „Früchte des Zorns" und 1962 den Nobelpreis für Literatur erhielt.
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Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien, geboren und verfasste Romane, Kurzgeschichten, Novellen sowie Drehbücher. Neben seiner literarischen Tätigkeit arbeitete er zeitweise als Journalist und berichtete 1943 als Kriegskorrespondent aus dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt als einer der meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts.
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— John Steinbeck
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— John Steinbeck
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— John Steinbeck
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