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Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger dieser Stadt West-Berlin, und …

Spruchbild: Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger dieser Stadt West-Berlin, und  …

Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger dieser Stadt West-Berlin, und deshalb bin ich als freier Mann stolz darauf, sagen zu können: 'Ich bin ein Berliner!

Bedeutung

Kennedys Satz lebt von einer historischen Zuspitzung: West-Berlin steht als Symbol für Freiheit inmitten politischer Bedrohung. Indem er alle freien Menschen zu Bürgern dieser Stadt erklärt, macht er Solidarität größer als Staatsangehörigkeit. Das berühmte „Ich bin ein Berliner“ ist deshalb keine Folklore, sondern ein Bekenntnis zur geteilten politischen Verantwortung. Der Stolz des freien Mannes meint hier nicht private Eitelkeit, sondern öffentliches Einstehen für eine gefährdete Stadt und ihre Freiheit.

Verwendung

Das Zitat passt zu Geschichtsunterricht, politischen Reden, Gedenkveranstaltungen, Texten über Berlin, Demokratie oder den Kalten Krieg. Für private Glückwünsche ist es kaum geeignet, weil es an eine konkrete historische Lage gebunden ist. Der Satz braucht historischen Kontext: Ohne Bezug zu West-Berlin, Kaltem Krieg und Freiheitsversprechen wirkt das Pathos leicht losgelöst oder missverständlich.

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Über John F. Kennedy

Über den Autor

Politiker · US-Amerikanisch · 1917 - 1963

John F. Kennedy (1917–1963) war als 35. US-Präsident der erste Katholik im Weißen Haus und wurde 1963 in Dallas ermordet.

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Kennedy siegte 1960 in der knappsten Präsidentschaftswahl des 20. Jahrhunderts gegen Richard Nixon. Zuvor hatte er sich im Zweiten Weltkrieg als Kommandant eines PT-Schnellboots im Pazifik ausgezeichnet. Er war der vierte US-Präsident, der einem Attentat zum Opfer fiel – nach Lincoln, Garfield und McKinley.

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