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Ich betrachte die Musik

Spruchbild: Ich betrachte die Musik  als die Wurzel aller übrigen Künste.

Ich betrachte die Musik als die Wurzel aller übrigen Künste.

Bedeutung

Kleist beschreibt Musik als Ursprungskraft der Kunst. Wenn sie die Wurzel aller übrigen Künste ist, dann nährt sie auch Dichtung, Theater, Malerei und Bewegung mit Rhythmus, Gefühl und Form. Der Satz hebt Musik über bloße Unterhaltung hinaus: Sie wird zur grundlegenden Sprache des Ausdrucks. Gemeint ist die unmittelbare Wirkung von Klang, die noch vor Begriffen berührt und andere Kunstformen strukturiert, belebt und seelisch vertieft. So bleibt die Aussage nah am Bild, klar verständlich und in ihrem Ton bewusst präzise.

Verwendung

Geeignet für Konzertprogramme, Musikschulen, Kulturreden, Künstlerporträts oder Einleitungen zu Texten über Kreativität. Der Spruch passt besonders, wenn Musik als verbindende Grundkraft verschiedener Künste gewürdigt werden soll. Er wirkt feierlich, bildungsnah und inspirierend. Auch als kurzer Begleittext in redaktionell kuratierten Sammlungen ist er gut und knapp einsetzbar.

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Über Heinrich von Kleist

Über den Autor

Dramatiker · Deutsch · 1777 - 1811

Heinrich von Kleist (1777–1811) war ein deutscher Dramatiker und Erzähler, der mit dem Lustspiel „Der zerbrochne Krug" und dem Trauerspiel „Penthesilea" außerhalb der Weimarer Klassik und Romantik stand.

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Geboren in Frankfurt (Oder), hinterließ Kleist mit der Novelle „Michael Kohlhaas" und dem Ritterschauspiel „Das Käthchen von Heilbronn" ein vielschichtiges Werk. Als Lyriker und Publizist tätig, entzog er sich bewusst den literarischen Lagern seiner Zeit und gilt bis heute als einer der eigenwilligsten Stimmen der deutschen Literatur um 1800.

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Quadratisches Spruchbild: Ich betrachte die Musik  als die Wurzel aller übrigen Künste.

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