
Wo Glück aufgeht, da geht Demut unter
Bedeutung
Das Sprichwort warnt davor, dass Glück Demut verdrängen kann. Wenn Glück aufgeht wie eine Sonne oder ein Gestirn, geht Demut unter: Der bildliche Gegensatz macht Erfolg zur Gefahr für den Charakter. Wer begünstigt wird, kann leicht vergessen, dass nicht alles eigener Verdienst ist. Der Satz ist streng und moralisch. Er kritisiert nicht das Glück selbst, sondern die Selbstüberhebung, die aus guten Umständen entstehen kann. Demut braucht besonders dort Schutz, wo vieles gelingt.
Verwendung
Das Sprichwort passt zu Texten über Erfolg, Bescheidenheit, Karriere, Reichtum oder Macht. Es eignet sich, wenn nach glücklichen Wendungen an Maß und Dankbarkeit erinnert werden soll. Für Glückwünsche ist es zu mahnend, für kritische Reflexionen über Hochmut dagegen passend.
Wie gefällt dir dieser Spruch?
Durchschnittsbewertung: 5.00 von 5 (1 Stimme)
Gewichtete Bewertung (Bayesian): 3.88 von 5

Ähnliche Sprüche
Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.
— Albert Einstein
Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muß, um zu beweisen, dass er tüchtig …
— George Bernard Shaw
Alkohol und Nikotin, rafft die halbe Menschheit hin. Doch ohne Schnaps und Rauch, stirbt die andere Hälfte auch.
Glück ist ein Weg, kein Ziel