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In einer Sache wenigstens sind sich Mann und Frau einig:

Spruchbild: In einer Sache wenigstens sind sich Mann und Frau einig: Sie misstrauen den Frauen.

In einer Sache wenigstens sind sich Mann und Frau einig: Sie misstrauen den Frauen.

Bedeutung

Montherlant formuliert einen zynischen Witz: Mann und Frau, die sich in so vielem unterscheiden, sind in einem einig: beide misstrauen Frauen. Der Humor liegt in der Absurdität, dass Frauen sich selbst misstrauen. Das Zitat ist Gesellschaftskritik in Witzform, stützt sich aber auf ein misogyne Klischee. Es spiegelt eine veraltete Vorstellung, in der Frauen als unzuverlässig oder untreu gelten. Heute ist es nur historisch oder ironisch lesbar. Hinweis: Das Zitat reproduziert ein frauenfeindliches Klischee und ist für öffentliche Texte ohne kritische Rahmung nicht geeignet.

Verwendung

Nur im historischen oder literaturwissenschaftlichen Kontext verwendbar, wenn Geschlechterstereotype in Literatur und Humor thematisiert werden. Hinweis: Das Zitat reproduziert ein misogyne Klischee und ist für öffentliche oder pädagogische Texte ohne kritische Einordnung nicht geeignet. Mit erläuternder Rahmung für Sammlungen zu Montherlant oder zur Geschichte des Frauenbildes verwertbar.

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Über Henry de Montherlant

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1895 - 1972

Henry de Montherlant (1895–1972) war ein französischer Schriftsteller und Dramatiker, der nach der Erblindung durch seine Schriften einen aristokratisch-stoischen Lebensentwurf vertrat und sich 1972 in Paris das Leben nahm.

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Henry de Montherlant steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Henry de Montherlant wird häufig als französischer Schriftsteller eingeordnet. Henry de Montherlant war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Henry de Montherlant wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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