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Die Wahlversprechen von heute

Spruchbild: Die Wahlversprechen von heute  sind die Steuern von morgen.

Die Wahlversprechen von heute sind die Steuern von morgen.

Bedeutung

Das politische Zitat stellt Wahlversprechen und spätere Steuern in ein hartes Verhältnis. Was heute großzügig versprochen wird, muss morgen finanziert werden. Die Pointe kritisiert politische Kurzfristigkeit: Versprechen klingen in der Gegenwart angenehm, ihre Kosten erscheinen erst später. Der Satz ist skeptisch gegenüber populärer Politik und erinnert daran, dass staatliche Leistungen, Programme und Geschenke immer eine Finanzierungsseite haben und spätere Verantwortlichkeit gegenüber Bürgern verlangen müssen.

Verwendung

Passend für politische Kommentare, Steuerdebatten, Wahlkampfanalysen, Haushaltsreden oder Wirtschaftskunde. Der Spruch eignet sich, wenn Versprechen und Folgekosten zusammen betrachtet werden sollen. Er wirkt pointiert und kritisch, sollte aber nicht als pauschale Ablehnung jeder öffentlichen Ausgabe, Investition oder Sozialleistung dienen.

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Über Abraham Lincoln

Über den Autor

1809 - 1865

Abraham Lincoln (1809–1865) war der 16. US-Präsident, der die Union durch den Sezessionskrieg führte und mit der Emanzipationsproklamation die Abschaffung der Sklaverei einleitete.

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Als erster Präsident der Republikanischen Partei sah sich Lincoln nach seinem Wahlsieg 1860 mit dem Austritt von elf Südstaaten konfrontiert, die die Konföderierten Staaten von Amerika gründeten. Er setzte die Wiedervereinigung der Nation durch und legte mit dem 13. Zusatzartikel zur Verfassung den rechtlichen Grundstein zur Abschaffung der Sklaverei. 1865 fiel er als erstes US-Staatsoberhaupt einem Attentat zum Opfer.

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