
Wo Sprache aufhört, fängt Musik an.
Bedeutung
Hoffmann beschreibt Musik als Fortsetzung dort, wo Sprache an ihre Grenze kommt. Wenn Worte nicht mehr ausreichen, beginnt Musik, Gefühle, Stimmungen oder Erfahrungen auszudrücken, die sich nicht sauber benennen lassen. Der Satz macht Musik nicht sprachlos, sondern über-sprachlich. Ihre Kraft liegt darin, jenseits begrifflicher Erklärung unmittelbar zu berühren. Die Grenze der Sprache wird damit nicht als Mangel, sondern als Eintritt in Kunst und Klang verstanden.
Verwendung
Ideal für Konzertprogramme, Musikunterricht, Trauer- oder Hochzeitsmusik, Künstlerporträts und Texte über Ausdruck ohne Worte. Der Spruch eignet sich, wenn Musik als Sprache des Unsagbaren beschrieben werden soll. Er wirkt feierlich, poetisch und gut für kulturelle Anlässe, besonders bei Konzerten.
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Über E.T.A. Hoffmann
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1776 - 1822
E.T.A. Hoffmann (1776–1822) schrieb „Der Sandmann“ und die „Lebensansichten des Katers Murr“ und verband Fantastik mit Ironie.
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Der Jurist und Musiker nannte sich nach Mozart nicht mehr Ernst Theodor Wilhelm, sondern Ernst Theodor Amadeus. Hoffmann arbeitete als Richter, Kapellmeister, Zeichner und Kritiker und lebte in mehreren preußischen Städten. Seine Erzählungen inspirierten später Oper, Ballett, Psychologie und Schauerliteratur.
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