
Von Krankheit mag der Körper wohl gesunden; doch Seelenschmerz heilt nicht wie Leibeswunden.
Bedeutung
Bauernfeld unterscheidet körperliche Krankheit von seelischem Schmerz. Der Körper kann von Krankheit gesunden, doch Seelenschmerz heilt nicht wie Leibeswunden. Das Reimpaar macht den Unterschied eindringlich: Äußere oder körperliche Verletzungen folgen oft sichtbaren Heilungswegen, inneres Leid bleibt schwerer fassbar, langsamer und weniger berechenbar. Der Satz würdigt die Tiefe psychischer und emotionaler Schmerzen und erinnert daran, dass Trost nicht mit schneller Heilung verwechselt werden darf, gerade im Verlust.
Verwendung
Passend für behutsame Texte über Trauer, Liebeskummer, seelische Verletzung, Krankheitserfahrung oder Trost. Der Spruch eignet sich nur, wenn innerer Schmerz ernst genommen und nicht beschönigt werden soll. Wegen des schweren Seelenschmerz-Bezugs sollte er nicht automatisch ausgespielt werden, sondern in einem sensiblen, bewusst gewählten Kontext stehen.
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Über Eduard von Bauernfeld
Über den Autor
Dichter · Österreichisch · 1802 - 1890
Eduard von Bauernfeld (1802–1890) war ein Wiener Schriftsteller, der unter den Pseudonymen Rusticocampius und Feld veröffentlichte und in Oberdöbling bei Wien starb.
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Eduard von Bauernfeld steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Eduard von Bauernfeld wird häufig als österreichischer Lustspieldichter eingeordnet. Eduard von Bauernfeld war als österreichischer dichter prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Eduard von Bauernfeld wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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