
Es gibt weder eine gute noch eine schlechte Zeit, die hundert Jahre dauert.
Bedeutung
Das spanische Sprichwort erinnert an die Begrenztheit jeder Lage. Weder Glück noch Unglück, weder gute noch schlechte Zeiten dauern ewig. Die Zahl hundert Jahre übertreibt bewusst, um Geduld und Gelassenheit zu stärken. In schwierigen Phasen spendet der Satz Hoffnung, in guten Zeiten mahnt er zur Demut. Er passt zu einer Lebensweisheit, die Veränderung als Grundgesetz versteht und Menschen ermutigt, weder zu verzweifeln noch übermütig zu werden. Die Weisheit lebt von Ausgleich, nicht von schnellen Versprechen.
Verwendung
Geeignet für Trost, Neuanfang, Krisenkommunikation, Jahreswechsel oder persönliche Briefe. Der Spruch passt auch zu Abschieden und Veränderungen. Der Ton ist schlicht, lebensklug und beruhigend. Besonders hilfreich ist er, wenn Trost ohne große Versprechen formuliert werden soll. Auch für Geduld in langen Übergangsphasen geeignet. in Ruhe
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