
Darin besteht ja die Teufelei weiblicher Reize, dass sie einen zwingen, sein eigenes Verderben herbeizusehnen.
Bedeutung
George Bernard Shaw beschreibt mit scharfer ironischer Zuspitzung die Macht erotischer Anziehung auf den männlichen Blick. Das Paradoxe ist bewusst übertrieben: Weibliche Reize erscheinen als eine Art süßes Verhängnis, das den Mann gegen seinen rationalen Willen zum Selbstverlust verführt. Shaw demontiert damit die Vorstellung männlicher Überlegenheit und Vernunft, indem er zeigt, dass Leidenschaft und Ratio oft in entgegengesetzte Richtungen ziehen. Das Zitat ist Satire, keine Aussage über reale Geschlechterverhältnisse.
Verwendung
Für Texte über Liebe, Leidenschaft und die Irrationalität des Begehrens. Passt in literarische Analysen zu Shaw oder in Sammlungen über Humor und gesellschaftliche Ironie. Geeignet als provokantes Zitat in Diskussionen über Verführung und Literaturgeschichte – mit deutlichem Blick auf den historischen Entstehungskontext.
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Über George Bernard Shaw
Über den Autor
Dramatiker · Britisch · 1856 - 1950
George Bernard Shaw (1856–1950) war ein irischer Dramatiker und Satiriker, der als einziger Mensch sowohl den Nobelpreis für Literatur (1925) als auch einen Oscar (1939) gewann.
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Shaw erhielt den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch seines Theaterstücks Pygmalion. Neben seiner literarischen Karriere engagierte er sich als Politiker und Pazifist und war zudem als Musikkritiker tätig. Er bestand darauf, nur als Bernard Shaw angesprochen zu werden.
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Sorge dafür, das zu haben, was du liebst, oder du wirst gezwungen werden, das zu lieben, was du hast.
— George Bernard Shaw
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— George Bernard Shaw
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