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Die Mehrzahl der Menschen ist so:

Spruchbild: Die Mehrzahl der Menschen ist so: Macht man ihnen bescheiden Platz, so werden sie unversch …

Die Mehrzahl der Menschen ist so: Macht man ihnen bescheiden Platz, so werden sie unverschämt. Versetzt man ihnen aber Ellbogenstöße und tritt ihnen auf die Füße, so ziehen sie den Hut.

Bedeutung

Johann Nepomuk Nestroy richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen anerkennung und autorität. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Leben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Der Humor lebt von einer groben Zuspitzung auf Kosten anderer; fuer automatische Empfehlungen ist er deshalb zu rau und braucht einen klar scherzhaften Rahmen.

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Über Johann Nepomuk Nestroy

Über den Autor

Dramatiker · Österreichisch · 1801 - 1862

Johann Nepomuk Nestroy (1801–1862) war österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger (Bass), dessen Werk den literarischen Höhepunkt des Alt-Wiener Volkstheaters bildet.

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Johann Nepomuk Nestroy steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Johann Nepomuk Nestroy wird häufig als österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger eingeordnet. Johann Nepomuk Nestroy war als österreichischer dramatiker prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Johann Nepomuk Nestroy wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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