
Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne zu nennen - dies konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt fertigbringen.
Bedeutung
Schopenhauer formuliert in dieser Passage eine provokante und tief misogynerische These: Das Schöne an Frauen sei eine Erfindung des männlichen Triebs, der den Verstand vernebelt. Das Zitat entstammt seiner berüchtigten Schrift über das Weib und ist philosophiehistorisch relevant als Dokument seiner Weltanschauung – inhaltlich aber ein Zeugnis offener sexistischer Frauenfeindlichkeit. Gerade wegen der abwertenden Körperbeschreibung und der offenen Misogynie darf der Satz nicht unkommentiert in allgemeine Sammlungen geraten.
Verwendung
Nur im Kontext von Philosophiegeschichte oder expliziter Schopenhauer-Kritik verwendbar. Nicht für allgemeine Zitatkollektionen oder öffentliche Kommunikation geeignet – sollte stets mit einem klaren Reflexions- und Kritikrahmen versehen sein und so eingebettet werden. Nicht in allgemeinen Zitatflächen anzeigen. Hinweis für die Redaktion: Offen misogyn und körperabwertend, nur als kritisch kommentiertes philosophiehistorisches Dokument zulassen.
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Über Arthur Schopenhauer
Über den Autor
Philosoph · Deutsch · 1788 - 1816
Arthur Schopenhauer (1788–1860) entwarf eine Philosophie des subjektiven Idealismus, die Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ästhetik und Ethik auf einem irrationalen Weltprinzip gründet.
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Schopenhauer verstand sich als Vollender Immanuel Kants und baute seine Lehre zugleich auf der Ideenlehre Platons sowie indischen Philosophien auf. Er gehörte zu den ersten deutschsprachigen Philosophen, die ein irrationales Prinzip als Grundlage der Welt vertraten. Seine Werke beeinflussten u. a. Nietzsche, Freud und Wagner nachhaltig.
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— Arthur Schopenhauer
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