Nichts nehmen die Menschen so übel, als wenn sie keine Einladung bekommen.
— Oscar Wilde
23 Nehmen Zitate mit ausgewiesener Urheberschaft. Diese Auswahl hilft, wenn ein Spruch nicht nur passend klingen, sondern auch mit einem Namen, einer literarischen Stimme oder einer Quelle verbunden sein soll.
Bei allen Handlungen beständig auf fremde Urteile Rücksicht nehmen ist das Gift unserer Ruhe
— Jean Paul
Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus Deiner guten und geliebten Hand.
— Dietrich Bonhoeffer
Damit's dir Spass macht, musst du dich schon bequemen, das Leben immerhin ein bisschen ernst zu nehmen
— Otto Erich Hartleben
Laß mein Aug den Abschied sagen, den mein Mund nicht nehmen kann! Schwer, wie schwer ist er zu tragen, und ich bin doch sonst ein Mann.
— Johann Wolfgang von Goethe
Gute Briefe sind wie gute Freunde. Sie dürfen es heute eilig haben, aber sie müssen sich morgen Zeit nehmen
— Oscar Wilde
Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot.
— Christian Friedrich Hebbel
Es gibt viele Entscheidungen, die nicht in unserer Hand liegen. Es bleibt einem nicht anderes übrig, als die Dinge philosophisch zu nehmen und nicht allzusehr gegen das Unabänderliche aufzumucken.
— John Knittel
Bedenke, wie niedrig Menschen erscheinen, wenn sie essen oder schlafen! Aber danach nehmen sie eine herrische Haltung an.
— Mark Aurel
Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.
— Henrik Johan Ibsen
Wir halten uns niemals an die gegenwärtige Zeit. Wir nehmen die Zukunft voraus, da sie zu langsam kommt, gleichsam um ihren Lauf zu beschleunigen. Und wir rufen die Vergangenheit zurück, um sie aufzuhalten.
— Blaise Pascal
Unser Nehmen heißt beten und unser Geben heißt lieben. Beides aber ist nur dem Glauben möglich, der von Gottes Gnade lebt.
— Friedrich von Bodelschwingh
Es ist unmöglich, jemandem ein Ärgernis zu geben, wenn er es nicht nehmen will.
— Friedrich von Schlegel
Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!
— Johann Georg Adam Forster
Körper und Seele nehmen die Haltung der Gedanken an. Tief atmen, gerade machen, den Gedanken Richtung weisen.
— Else Pannek
Die Erinnerungen früherer Zeiten nehmen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt eine andere Gestalt und Wirkung für uns an.
— Jean Paul
Alles ändert sich. Heute nehmen die Leute die Komiker ernst und betrachten die Politiker als Witzfiguren.
— William Penn Adair Rogers
In vielen Themenbereichen finden sich Zitate von Dichtern, Philosophen und öffentlichen Stimmen. Entscheidend ist nicht nur der bekannte Name, sondern ob der Gedanke zum Anlass und zum gewünschten Ton passt.
Nehmen Zitate mit Autor lassen sich besser einordnen und seriöser verwenden. Das ist besonders hilfreich bei Reden, Präsentationen, redaktionellen Texten und persönlichen Karten, in denen die Quelle Teil der Wirkung ist.
Der Autorenindex führt zu Autorenseiten mit den zugeordneten Zitaten. Von dort aus lässt sich prüfen, welche Stimme zu Nehmen passt und ob der Spruch eher literarisch, philosophisch oder alltagsnah wirkt.